Die Nominierten

Bereits im Juni 2020 wurden die vier Nachwuchskünstler*innen von renommierten Expert*innen von Kunsthochschulen und aus der Kunstbranche für den kunsthub 2021-Kunstpreis vorgeschlagen. Sie kommen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Zeichnungen und Kleinskulpturen. In der Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Altes Rathaus in LE-Musberg werden jeweils fünf bis zehn ihrer Arbeiten zu sehen sein.

Die Preisträgerin:

Suah Im

Suah Im wurde in Bucheon, Südkorea, geboren und lebt und arbeitet heute in Stuttgart. Sie absolvierte ihr Studium der Bildenden Kunst mit Schwerpunkt Installation an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Die zentrale Rolle in Suah Ims künstlerischem Schaffen spielt das „Ich“, das ratlos scheint, wenn es an Grenzen stößt, denen es sich nicht entziehen kann. Darüber hinaus bringt sie in ihren Zeichnungen, Installationen, Performances, Videos und ihrer Bildhauerei Gefühle wie Verwundbarkeit, Schwäche und Abhängigkeit zum Ausdruck.

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Jaeyun Moon

Jaeyun Moon begann ihr Studium der Freien Kunst an der Universität Chungang, Südkorea und schloss dieses im Jahr 2018 an der Hochschule der Bildenden Kunst Saar ab. Im Anschluss absolvierte sie dort ein zweijähriges Meisterstudium. Mit ihren Werken offenbart die Künstlerin dem Betrachtenden ihre Welt: ihre Gegenwart und ihre Vergangenheit, berührende Erfahrungen, die sie gemacht und beeindruckende Gespräche, die sie geführt hat. Für Jaeyun Moon sind es ihre Schichten, die sie monatelang aufgehäuft und in ihren Arbeiten eingeschmolzen hat.

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Thora Gerstner

Thora Gerstners Arbeitsschwerpunkt ist in Stuttgart. Bereits während ihres Studiums der Bildenden Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart sowie an der Listaháskóli Íslands in Reykjavík begab sie sich unter anderem auf Forschungsreisen nach Nordafrika und in den Vorderen Orient.

Zahlreiche Auslandsaufenthalte prägten ihre künstlerische Entwicklung maßgeblich. Thora Gerstners Arbeit handelt von Träumen. Erinnerungen begleiten den Entstehungsprozess ihrer Projekte und breiten sich in medialer Vielfalt zu Text- und Bildwelten aus.

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Francisco Wiborg Bamford

Francisco Wiborg Bamford schloss sein Studium mit Schwerpunkt Malerei an der Freien Kunstakademie in Nürtingen im Jahr 2019 ab. Derzeit studiert er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Er wurde in Lissabon geboren, wo er zunächst eine Chapito Ausbildung zum Zirkusartisten absolvierte. Materialien wie Öl, Acryl, Pastellkreide, Lack oder Holz faszinieren ihn ebenso wie das Experimentieren mit Formen und Strukturen. Der Künstler möchte mit seinen Arbeiten eine rein visuelle Sprache konstruieren, die keiner verbalen Erklärung bedarf.